Die Person Bernhard Goms
geb. 20. Juni 1945 gest. 9. April 2000

- ein Mann – zwei Namen

Bernhard Josef Goms – Jean de Conches

Seine ersten Kompositionen schuf Bernhard Goms , als er als Komponist und Lektor für fremde Verleger tätig war.
Seine erfolgreichen Weihnachtsstücke brachte er jedoch unter seinem Pseudonym heraus:
Jean de Conches.

- erste Kompositionen für Fremdverlage und erste Weihnachtskompositionen

Unter seinem Pseudonym Jean de Conches verfasste er Volkstümliche Lieder und Weihnachtslieder.
Zu seinen Volkstümlichen Liedern zählen z. B. „La Rosa Alpina“ und „Komm doch zum Meer“, die damals in einem Fremdverlag herausgebracht wurden. Sein meistgesungenes Weihnachtslied ist „Kind von Bethlehem“.

- sein Leben und beruflicher Werdegang

Mit fünf Jahren bekam Bernhard Josef Goms, geboren am 20. Juni 1945 in Dortmund-Aplerbeck,seinen ersten Klavierunterricht. Die Kirchliche Musik war sein Leben.
Nach seinem Schulabschluss studierte er an der Musikhochschule Dortmund unter anderem die Fächer Orgel, Dirigat, etc.
Mit siebzehn Jahren dirigierte er zum ersten Mal das
Westfälische Sinfonieorchester bei einem Konzert mit seinem Kirchenchor Holzwickede, den er bis zu seinem Tode leitete.
In Holzwickede lernte er auch seine Ehefrau Mechthild Goms,
geb. Knoche kennen.

Bernhard Goms wurde 1977 zum Chordirektor FdB ernannt, 1982 zum Musikdirektor.

Bis 1978 war er hauptamtlicher Organist an der St. Josefskirche in Hamm.
Zwischenzeitlich hatte er neun Chöre, darunter die Werkschöre VEW Dortmund und VEW Uentrop.
Mit seinem MGV Cäcilia Holzwickede 1882, den er 1974 übernommen hatte, machte er seine erste Meisterchorprüfung. Der Meisterchortitel blieb diesem Chor noch über den Tod von Bernhard Goms im April 2000 erhalten.Später übernahm er seinen zweiten Meisterchor, den MGV Drensteinfurt1910 e.V.

- eigene Verlagsgründung und Kauf des "Musikverlag Bernhard Hoppe"

Am 1. April 1982 gründete Musikdirektor Bernhard Goms
den GOMESIA Verlag.
Seine ersten Titel waren seine eigenen " Vier geistliche Gesänge".

Am 1.April 1986 kaufte Bernhard Goms den Musikverlag Bernhard Hoppe.

- die Weihnachtskonzerte

Schon sehr früh hatte Bernhard Goms gemerkt, dass Weihnachtskonzerte bei den Menschen sehr gefragt sind, er selbst praktizierte dies schon sehr viele Jahre mit seinen Chören, daher kam es, dass er seine ersten Weihnachtskompositionen unter dem Pseudonym Jean de Conches verfasste.
Sein meistgesungenes Weihnachtslied ist „Kind von Bethlehem“.
Aus diesem Grund beinhaltet auch sein Verlag sehr viele Weihnachtslieder, so dass ein Verlagskollege bei einer Bestellung scherzhaft fragte, ob dies die Nummer vom "Weihnachtsverlag" sei.

- seine Chöre u. a.

Kirchenchor St. Libori Do-Körne,Kirchenchor St. Josef Hamm, Kirchenchor Liebfrauen Holzwickede, MGV Arion 1878, Gesangverein 1908 De Wendel Herringen, MGV 1888 Herringen, Schlesierchor Hamm, MGV Cäcilia Holzwickede 1882,
MGV Liedertafel, Kirchenchor am Christkönigshaus,
Kamener Männerchor ( KMC ), Hohenlimburger Kinderchor, Dortmunder Kinderchor, Frauenchor Lichtendorf, Kirchenchor St. Stephanus Bockum, MGV 1875 Wasserkurl,
MGV Drensteinfurt 1910 e.V., VEW Uentrop, VEW Dortmund, Kverneland Accord Singers etc.

- seine prominenten Solisten u. a.

Alejandro Vasquez,Ilse Werner,Elmar Gunsch,Günter Wewel
( Studienfreund ),Kristina Bach ,Andrea Jürgens,May Sandoz,Heinz Geese,Ivan Rebroff,Julia Migenes, Günter Noris´ Bigband,Eva Temper,Volklore Duo Lilian und Josef,Shuli Grohman, Josefine Engelskamp,Lore Lorentz,Peter Minich,Maria Tiboldi,Joachim Kraus,Heino, Abraham Lind

- die Krankheit

Für den Christen und Kirchenmusiker Bernhard Goms bezeichnend, bekam er an einem Gründonnerstag, dem 01.04.1999,den Jahrestagen seiner Verlage, die Diagnose Kiefernkrebs, doch kein Termin der Kirchenchöre zu Ostern wurde abgesagt.
Konzertreisen nach Israel und Norwegen wurden wahrgenommen.
Einen Teil seiner Chöre legte er in die Obhut befreundeter Musiker, die restlichen leitete er bis ca. sechs Wochen vor seinem Tod noch selbst und auch die traditionellen Weihnachtskonzerte wurden aufgeführt.

Am 9. April 2000 verstarb Bernhard Goms.
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